1 12 2011

Christoph: organisatorische Infos zum Kurs in Gran Canaria

 

Flug mit easyJet ab Basel nach Gran Canaria (Las Palmas)

 

Warum gerade easyJet? Wir möchten die Teilnehmerinnen am Flughafen alle zur gleichen Zeit abholen und zurückbringen können. Von allen Billigfliegern ist easyJet mit Abstand die günstigste Gesellschaft.

Der Flug retour kostet (Preisnachfrage Ende November 2011) 250 CHF, mit 20 kg Zusatzgepäck 300 CHF.

Die Masse für das Handgepäck sind 56x45x25 cm; das Gewicht ist nicht limitiert. Im Handgepäck müssen z.B. Laptop, Handtasche etc. integriert sein. Spitze Metallgegenstände wie Messer und Scheren sind nicht zulässig und das Volumen der mitgeführten Flüssigkeitsflaschen darf das Volumen von 100 ml nicht überschreiten.

Am Flughafen werden Silvan und ich euch in Empfang nehmen; mich werdet ihr am weißen Hut leicht erkennen können.

Unsere Fahrt mit zwei Privatautos nach Puerto de Mogán wird 45 Minuten dauern.

 

Gran Canaria / Puerto de Mogán

 

Um die  3000 km Flugdistanz zurückzulegen, braucht der Flieger ca. 4 ½ Stunden; auf der Insel angekommen, dürft ihr die Uhren um eine Stunde zurückstellen. Geographisch gehört der kanarische Archipel mit seinen 7 Hauptinseln zum afrikanischen Kontinent. Diese Inselgruppe steht etwas auf der Höhe von Südmarokko und Mauretanien. Gran Canaria hat ein subtropisches Klima; in Puerto de Mogán ladet der Atlantik den ganzen Winter zum Bade ein; durch den Tag sind die Temperaturen bei Sonnenschein zwischen 20 und 26 Grad; in der Nacht kann die Temperatur auf 15 Grad Celsius abkühlen. Für den Abend ist ein Pullover oder ein „Jäggli“ von Vorteil.

Vor 30 Jahren war Puerto de Mogán ein verschlafenes Fischerdörfchen, heute leben die Moganesen vor allem vom Tourismus. Im Dorf sind Apotheke, Arztpraxis, Lebensmittelläden, Boutiquen, Restaurants und Bars vorhanden. Als Attraktion können eine Unterseebootfahrt oder der Fährbetrieb nach Puerto Rico erwähnt werden. Neben dem Touristischen erreicht man nach einer Kurzwanderung das Naturschutzgebiet und kann die absolute Stille genießen; ein Teil der Kursarbeit wird dort von Mirjam durchgeführt.

In unserer Kurswoche ist der Freitag ein „freier“ Tag, den ihr selber gestalten könnt: z. B. Delfinshow im Palmitospark, open-air Museum über die Ureinwohner der Insel, Kaktus-Park in San Nicolas, eine Fahrt in die Berge oder in die Sanddünen von Maspalomas. Silvan und ich würden mit Privatautos unsere Taxidienste anbieten. Im Dorf selber werden auch Autos vermietet.

 

Casa Monica

Zu einer intensiven Kursarbeit gehört auch eine gesunde Kost; nach mündlicher Vereinbarung mit euch Frauen, werde ich versuchen, punkto Essen und Trinken mein Bestes zu geben.

Vier Zimmer mit 7 Schlafplätzen können wir anbieten. Die Bettwäsche ist vorhanden; auch kleine und große Baumwolltücher für das Bad stehen zur Verfügung.

Eine Waschmaschine wie WiFi-Internetanschluss können benutzt werden.

 

 

 

 

 





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16 06 2009

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Segeltörn

1 11 2007


Stationen, die der Wind mitbestimmte

1. Tag

Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung durch den Skipper Ulli segelten wir von Puerto de Mogan mit insgesamt 7 Crewmitgliedern der Westküste von Gran Canaria entlang Richtung Teneriffa. Je weiter wir uns von der Insel entfernten, umso stürmischer wurde der Ozean. Amanda und ich waren die einzigen Teilnehmer auf der Jacht Nautilus, welche keine Segeltörnerfahrung hatten. Das starke Schaukeln des Schiffes übertrug sich bald einmal auf unsere Mägen. Zum Glück blieb uns das Kotzen über die Reling erspart!

Nach Mitternacht erreichten wir müde den Hafen von San Miguel auf Teneriffa.

2. Tag

Morgenessen wurde jeweils auf Deck eingenommen. Dabei waren die Crewmitglieder ausser Manfred mit Auftischen, Kaffeemachen, Abräumen und dem Abwasch beschäftigt. Gegessen wurden die Vorräte, welche wir in Mogan reichlich eingekauft hatten. Unser Segelziel war am 2.Tag Gomera. Der Teide auf Teneriffa, der höchste Berg von Spanien, zeigte sich an diesem Reisetag majestätisch aus verschiedenen Blickwinkeln. Wir beiden Segelanfänger versuchten mit verkrampfter Konzentration, abwechslungsweise die Nautilus auf Kurs zu halten. Am Abend wurden wir in der Hafenstadt San Sebastian in einem gemütlichen Beizli mit kanarischen Gerichten belohnt.

3. Tag

Geplant war, auf der Westseite von Teneriffa den Hafen Puerto de la Cruz anzusteuern. Die Winde waren uns aber für diesen Schlag nicht gnädig. Unser neues Ziel war deshalb Las Palmas auf Gran Canaria. Das bedeutete aber auch, dass wir den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht durchsegeln mussten. Mitten in der Siestazeit kamen sie plötzlich wie aus dem Nichts, ein grosser Schwarm Delphine und begleiteten unser Schiff mit verspieltem Vergnügen. Ulli der Skipper gab Befehle zum Stoppen und der jugendliche Philip sprang freudig über Bord. So schnell wie sie auftauchten, verliessen uns die sympatischen Meeressäuger leider wieder.

4. Tag

Der Schlag in Richtung Gran Canaria, war für uns alle eine Herausforderung. Die Nacht wurde auf drei 2-er Teams aufgeteilt. Philip und ich durften zwischen vier Uhr und acht Uhr morgens die Nautilus auf Kurs halten. Der Vollmond reflekierte sich auf der Wasseroberfläche sehr intensiv. Als ob jemand den Mondlichtschalter dimmen würde, wurde es plötzlich sehr schnell dunkel. Unser Mond war am Horizont untergegangen und zur gleichen Zeit begannen die Sterne, mit einer solchen Intensität zu strahlen, wie ich es bis jetzt nur in Wüstengebieten beobachten konnte. Wir beiden Steuermänner waren überwältigt von diesem Naturphänomen.

Am Nachmittag liefen wir neben mächtigen Containerschiffen im Hafen von Las Palmas ein.

5. Tag

Unser neues Tagesziel war Puerto de la Nieves bei Agaete an der Westküste von Gran Canaria. Die Winde spielten mit unseren Segeln. Einmal färbte sich der Ozean dunkelblau und die Wellen trugen Schaumkronen und wir segelten bis zu 9 Knoten; ein anderes Mal zeigte sich das Meer silbrigblau mit geringem Wellengang und die Jacht machte kaum noch 2 Knoten Fahrt und der Dieselmotor musste zugeschaltet werden, damit ein Vorwärtskommen mit 4 Knoten möglich wurde. In der Hafeneinfahrt mussten wir der heranbrausenden Schnellfähre aus Teneriffa den Vortritt gewähren. Nach einer stressigen Wende im kleinen Hafenbecken, wurde uns durch einen kooperativen Polizisten der noch einzig verbleibende Bootsplatz zugewiesen.

Der letzte Segeltörntag

In aufgeräumter Stimmung segelten wir zrück nach Puerto de Mogan. Ich denke, dass dieser Segeltörn in den Köpfen aller Crewmitglieder einiges bewegt hatte. Für mich wurden die gruppendynamischen Prozesse auf kleinem Raum und auf dem weiten Ozean zu einer durchlebten Realität. Segeln auf hoher See ist wohl die unbequemste Art und Weise, um von A nach B zu gelangen… und trotzdem kann Segeln (un)abhängig machen.

Am Schlussabend feierten wir in unserer „Casa“ bei einer Paella und einem guten Tropfen unseren Abschied und frönten natürlich ausgiebig dem „Seglerlatein“.

Bilder





Puerto de Mogan meldet sich!

31 10 2007

Unser erster Eintrag.








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